CDU Fraktion Homburg sieht neue Verkehrsbremse an B423

22. Januar 2021

Nach Information der Saarbrücker Zeitung plant der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS), das von der Logistikfirma Fiege gekaufte Areal an der A6 auf Kosten der Firma über eine Ampelkreuzung an die B423 anzuschließen.

Dieser Plan stößt allerdings auf Unverständnis und Ablehnung der CDU-Fraktion im Homburger Stadtrat. „Der Bund baut gerade für viel Geld die vom LfS geplante Dreiohrenlösung an der Autobahnanschlussstelle Homburg, damit der Verkehrsfluss auf diesem vom Verkehr hoch belasteten Abschnitt der B423 verbessert und Staus und Belästigungen der Anwohner reduziert werden“ so der Fraktionsvorsitzende Stefan Mörsdorf. „Jetzt plant der LfS eine neue Verkehrsflussbremse in Form einer Ampelkreuzung – noch nicht einmal 300 Meter hinter der Abfahrt Homburg Richtung Innenstadt und konterkariert damit den gewünschten Effekt des Umbaus der Anschlussstelle Homburg. Aus unserer Sicht macht eine weitere Ampelkreuzung in diesem Abschnitt keinen Sinn. Stattdessen sollten vom LfS praktikablere Lösungen entwickelt werden, die den Verkehrsfluss der B423 verbessern statt verschlechtern.

Naheliegend wäre eine Führung des abfließenden Verkehrs innerhalb des Gewerbegebietes Zunderbaum über die Xenonstraße und die L219 zurück auf die B423 hinter dem Autobahnanschluss Homburg. Durch diese Lösung mit ausschließlich rechtsabbiegendem Verkehr würden weder die Einwohner von Erbach, noch von Altstadt oder Kleinottweiler belastet, das Verkehrsaufkommen auf der B423 zwischen der Anschlussstelle und Homburg aber deutlich reduziert.“

Bei Fragen steht Ihnen zur Verfügung:
Nathalie Kroj
Pressesprecherin der CDU Stadtratsfraktion
0176-68367407
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